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Hier finden Sie
Zahlenmaterial über
Mietnomaden. |
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dieses Phänomen bisher noch nicht kriminalistisch / kriminologisch
untersucht worden ist, stehen keine wissenschaftlich fundierten
Statistiken zur Verfügung. Daher müssen wir uns mit anderweitig
erhobenen Zahlen begnügen, deren Zuverlässigkeit anhand der Quellen
geprüft werden kann. |
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Nach seriösen Schätzungen
vieler Wohnungs- und Grundbesitzervereine lagen die Mietausfälle
durch Mietnomaden im Jahr 2005 bei etwa 2,2 Mrd. € (2004: 2 Mrd. €), wobei 1,3 Mrd.
€ auf private (2004: 1,2 Mrd. €) und 0,9 Mrd. € (2004: 0,8 Mrd. €) auf
gewerbliche Mieter entfallen. |
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Mietnomaden
verursachen einen durchschnittlichen Gesamtschaden in Höhe von
22.000 bis 44.000 € (2004: 20.000 € bis 40.000€). |
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Im Rahmen einer
Zwangsräumung fallen bei einer 100 Quadratmeter großen Wohnung
Kosten in Höhe von ca. 4.000 € alleine für den Spediteur und die
Lagerung des Hausrats an, die der Vermieter im vornherein zu
entrichten hat. |
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Derzeit gibt es
(ungesichert) ungefähr 550.000 - 600.000
Mietnomaden
(2004: 500.000 - 550.000),
die in Deutschland ihr Unwesen treiben. Ihre Zahl ist ständig
steigend, denn Sie haben Hochkonjunktur. Zum jetzigen Stand gelten
30% der Mietverhältnisse als belastet, d. h. es kommt zu
unregelmäßigen Mietzahlungen. Allerdings sind hier diejenigen Mieter
mit eingerechnet, die (unverschuldet) in Not geraten sind und nicht
von vornherein vorhatten, den Mietzins nicht zu entrichten. |
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